Grundsatzprogramm des KKV Bundesverbandes
Wissenswertes
Das Grundsatzprogramm des Bundesverbandes in der Übersicht.
Hier finden Sie Informationen über die Dr.- Friedrich- Elz- Plakette.
Grundlagen und Grundüberzeugungen
Leitthema zum Grundsatzprogramm des KKV
- Glaube und Bekenntnis
- Das religiöse Fundament für das Selbstverständnis, die Zielsetzungen und das Wirken des KKV bilden Jesus Christus und sein Evangelium sowie der Glaube an ihn. Die Mitglieder beteiligen sich am Leben der Kirche und bemühen sich, christliche Wertvorstellungen in Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt zu verwirklichen. Der KKV betrachtet sich als eine Brücke zwischen Kirche und Welt. Durch Mitarbeit in kirchlichen, wirtschaftsbezogenen und gesellschaftlichen Gremien wirkt er mit am Sendungsauftrag Christi.
- Christliches Menschenbild
- Der Mensch ist Geschöpf und Ebenbild Gottes. Daraus begründet sich die Achtung vor der Würde jedes Einzelnen wie des Mitmenschen. Der Mensch trägt nicht nur Verantwortung für sich, sondern auch für andere.
- Lebensrecht und Lebensschutz
- Jeder Mensch hat ein uneingeschränktes Recht auf Leben und auf körperliche Unversehrtheit. Menschliches Leben beginnt mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle und hat Anspruch auf absoluten Schutz bis zum Tod. Die Ehrfurcht vor dem Leben ist für Christen ein besonders hoher Wert.
- Menschrechte
- Von Natur aus sind jedem Menschen unveräußerliche Rechte und Freiheiten gegeben, die durch staatliche Gesetze und Willkür nicht aufgehoben oder eingeschränkt werden dürfen. Die von den Vereinten Nationen verkündeten Menschrechte müssen weltweit durchgesetzt werden, vor allem die Beseitigung rassischer und religiöser Verfolgung, der Diskriminierung und Ausbeutung. Jeder Mensch hat das Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit.
- Weltverantwortung
- Für den Aufbau einer solidarischen Weltgemeinschaft sind Frieden, gegenseitige Unterstützung und Verständigung unter den Völkern, Kulturen und Religionen unerlässliche Vorlaussetzungen. Die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern und eine gerechte Verteilung der Güter dieser Erde sind dabei von besonderer Bedeutung.
- Katholische Soziallehre
- Mit ihren Grundprinzipien der Personalität, der Solidarität und der Subsidiarität bietet die Katholische Soziallehre wichtige Orientierungen für die Einstellung des Christen gegenüber Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt sowie zur sozialen Ordnung und zum Gemeinwohl. Der KKV ist der Katholischen Soziallehre in besonderer Weise verpflichtet.
- Bürgergesellschaft
- Freie, gleichberechtigte, selbstverantwortliche und solidarisch zur Gemeinschaft stehende Bürger bieten die Gewähr für ein geordnetes und funktionierendes Staatswesen. Alle Bürger sollten dem Gemeinwohl verpflichtet sein und nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten dazu Beiträge anbieten, auch im ehrenamtlichen Engagement.
- Bewahrung der Schöpfung
- Der Mensch steht in der Verpflichtung zum Schutz von Gottes Schöpfung. Er darf nicht willkürlich darüber herrschen und die Natur egoistisch ausbeuten. Vielmehr sollte er als Verwalter der Schöpfungsordnung Gottes handeln und sich seiner Verantwortung bewusst sein, den nachfolgenden Generationen die Lebensgrundlagen auf der Welt zu erhalten.
Das Grundsatzprogramm ist in die nachstehenden 11 Kapitel eingeteilt:
- Glaube und Kirche
- Staat, Recht und Politik
- Solidarische Gesellschaft
- Frieden und Gerechtigkeit
- Wirtschaft und Wachstum
- Beruf und Arbeitswelt
- Soziale Ordnung
- Bildung, Wissenschaft und Forschung
- Natur und Umwelt
- Kultur und Freizeit
- Gemeinschaft im KKV
Interessenten können das Grundsatzprogramm beim
KKV - Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V.Bismarckstraße 61
45128 Essen
Telefon: 02 01 / 87 92 30
Fax: 02 01 / 8 79 23 33
E-Mail: info@kkv-bund.de
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